B42 - Fahrverbot für LKW-Durchgangsverkehr bleibt bestehen

Veröffentlicht am 18.02.2017 in Ortsverein

LKW-VERBOT FÜR DIE B42

 

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger in der Verbandsgemeinde Unkel,

sicher können Sie sich erinnern, dass vor ca. 2 Jahren eine Diskussion um die Nutzung der B 42 entbrannte und dass die Industrie- und Handelskammer (IHK) und der Landrat sich für eine generelle Freigabe der B 42 für den Lastwagenverkehr stark machten. Seitdem war zu der Problematik nicht mehr viel zu hören. Kontrollen wurden nicht durchgeführt, obwohl ein generelles Durchfahrverbot für LKW bestand.

Es hat sich etwas bewegt, das für alle akzeptabel ist. Der Kreis Neuwied, die IHK und die Bürgermeister der Kommunen entlang der B 42 einigten sich darauf, dass für LKW als Anlieger und als Anlieferer kein Fahrverbot auf der B 42 besteht. Auch Gebühren werden von ihnen nicht mehr erhoben. Diese verringerten Kosten sind gut für das Gewerbe im Kreis Neuwied und gut für alle Bürger.

Besonders für uns Bürgerinnen und Bürger entlang der B 42 ist natürlich von besonderer Bedeutung, dass das Durchfahrtverbot für die B 42 weiterhin bestehen wird. Das Verbot gilt für alle LKW, die die B 42 als Durchfahrtstrecke nutzen, um sich die Mautgebühren auf der Autobahn zu ersparen.

Die Bürgermeister sollen schnell mit der Polizei Kontakt aufnehmen, um dafür Sorge zu tragen, dass die Vereinbarungen durch regelmäßige und nachhaltige Kontrollen eingehalten werden.

Die SPD in der VG Unkel begrüßt das LKW-Verbot auf der B 42. Wolfgang Reimann

Quelle: General-Anzeiger Bonn, 14.2.2017

 

 

  • Blick Aktuell: 16.02.2016: Pressemitteilung Verbandsgemeinde Bad Hönningen
    Region. Zwei Jahre, nachdem die IHK an den Kreis herangetreten war mit der Bitte, das LKW-Verbot auf der B 42 zu überprüfen und wenn möglich aufzuheben, ist nun wohl eine einvernehmliche Lösung gefunden worden. „Dank an unseren Kollegen Michael Mahlert, der durch viele Gespräche mit der Kreisverwaltung, der IHK und uns Bürgermeistern viel Bewegung in diese Angelegenheit gebracht hat,“ so der Linzer Bürgermeister Günter Fischer. Schließlich haben diese Gespräche nunmehr eine Lösung gebracht, die für alle ein tragbarer Kompromiss sei. Kernpunkt dieses Kompromisses ist, dass das Verbot für LKW, die die B 42 als Durchfahrtsstrecke nutzen, beibehalten wird. Der LKW-Anliefer- und Anliegerverkehr ist davon, wie bisher, ausgenommen. „Das Verbot soll bleiben, die Gebühren allerdings nicht“, so fasste es der Regionalgeschäftsführer der IHK, Fabian Göttlich, zusammen. Demnach werden Betriebe, die bis dato eine Ausnahmegenehmigung für die Durchfahrt beantragen könnten, diese auch weiterhin erhalten. Dafür sollen in Zukunft keine Kosten mehr anfallen. „Dann würde ein gänzlicher Wegfall des Verbotes, der ja auch schon im Gespräch war, wegfallen. Dies ist ein gutes Signal an unsere lärmgeplagten Bürgerinnen und Bürger“, so die Bürgermeister Fischer, Fehr und Mahlert übereinstimmend. Mit dieser Lösung könnte auch Landrat Rainer Kaul gut leben, der unlängst betonte, eine Freigabe der B 42 für LKW sei momentan für ihn gar kein Thema. Als nächsten Schritt werden die Bürgermeister das Gespräch mit der Polizei suchen, um hier stetige Kontrollen einzufordern. „Denn nur dies gewährleistet, dass die getroffene Vereinbarung auch Wirkung zeigt“, waren sich IHK und Kommunalpolitik einig. Pressemitteilung Verbandsgemeinde Bad Hönningen
  • Artikel der SPD Unkel&Bruchhausen vom 17.05.2015
    18.05.2015 Zeitungsartikel Stammtisch der SPD Unkel-Bruchhausen Am 17.05.2015 veranstaltete der Ortsverband Unkel Bruchhausen im neuen Cafe Zeitgeist in Unkel einen Stammtisch zum Thema 'Öffnung der B42 zwischen Bad Honnef und Neuwied für LKW über 7,5t'. Bernhard Reuter, Vorsitzender des SPD-Ortsverbandes, eröffnete mit einer kurzen Erläuterung zur Geschichte der Sperrung einen regen Informationsausstausch zwischen und mit den Teilnehmern. Sehr früh kristallisierte sich heraus, daß Ideen gesucht werden müssen, die einen Kompromiß anstreben. Die jetztige Situation des Nicht-Kontrollierten Verbotes ist genauso unerträglich für die Bürger und Anrainer der B42 wie die auf sie zukommende komplette Öffnung. Zusammenfassend stellten sich folgende Fragen: - ist die B42 im letzten Ausbaustadium (Sommer 2016) leistungsfähig und stabil genug für Schwerlastverkehr ausgebaut? Schon der jetztige Zustand der 'neueren' Straße zeigt Belastungsschäden - an mehreren Stellen führt die B42 direkt durch Orte mit erheblichen Engpässen. Wie stellt sich dort die Gefahrensituation im Verkehr dar und wie ist an diesen Stellen die Belastung der Anlieger zu werten - muss der Schwerverkehr als Durchgangsverkehr überhaupt diese enge Rheintrasse frequentieren? Da ein Gütertransport natürlich auch viel Nutzen bringt wurden folgende Ideen angestossen : - Freigabe für den LKW-Verkehr für regionalen Bedarf. Der Durchgangsverkehr soll die Autobahnen beidseitig des Rheins nutzen - Sperrung für LKW über 7,5 t zwischen 19:00 Uhr und 6:00 Uhr früh - auf lange Sicht: Aufbau von Umschlagplätzen an den Autobahnen. Von dort aus Lieferung in die Regionen mit Fahrzeugen bis max. 7,5 t. Die SPD Unkel-Bruchhausen wird Kontakt zu anderen Initiativen aufnehmen um so mit einem breiten Forum der Bürger und Anrainer der B42 gegen eine unkontrollierte Öffnung mitzuwirken.

 

 

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