In Gedanken an die Reichsprogromnacht

Veröffentlicht am 10.11.2020 in Aktuell

Reichsprogromnacht 1938 und was wir heute tun sollten!

Gedanken von Bernhard Reuter

Nach wie vor ergreift mich tiefe Trauer wenn ich an die Progromnacht 1938 denke. Es ist mir aber nicht mehr so unverständlich wie vor Pegida, dass Menschen aufgehetzt und verführt werden können und ich bin in großer Sorge, dass die politischen Lügner und Hetzer irgendwann mehr Einfluss haben als die Politiker, die Demokratie und Kompromissformen als friedensstiftenden Politikstil betreiben. Steinmeiers 'Kippasorge' ist leider nicht mehr unbegründet. Es wird hohe Zeit, dass die Menschen in unserer Gesellschaft sich gegen politische Extreme auflehnen und ganz einfach laut und deutlich sagen:

Das wollen wir nicht! 

 

Stattdessen wollen wir dazu aufrufen...

... sich zu äußern.

... am politischen Geschehen teil zu nehmen.

... sich zu den demokratischen Parteien bekennen die einem am nächsten stehen und dort mitzumachen.

... zu erkennen und akzeptieren, dass Demokratie es nicht dem Einzelnen rechtmacht sondern durch Konsenssuche versucht, für die gesamte Gemeinschaft das Beste herauszuholen bzw. zu entscheiden.

 

Wenn das gelingen kann, habe ich weniger Sorge darum, dass menschenverachtende, mörderische Systeme in unserem gemeinsamen Deutschland wieder an die Macht kommen.

Wenn das gelingen kann, können alle Menschen in dem jetztigen Rechtssystem sicher leben.

Wenn das gelingen kann, kann vielleicht auch die extreme Kluft zwischen Arm und Reich, die meist eine Ursache für extremistische Einstellungen ist, wieder verringert werden.

Es ist an jedem Einzelnen, sich diesen Herausforderungen in seinem Alltag zu stellen.

 

Wir sollten uns alle fragen, was wir beisteuern können.

 

In diesem Sinne und im Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus

Bernhard Reuter

Vorsitzender der SPD Unkel & Bruchhausen
 

 

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