Schulz distanziert sich von der Agenda 2010

Veröffentlicht am 16.02.2017 in Ortsverein

Unser Mitglied Wolfgang Reimann fasst in einem kurzen Artiekel zusammen, wie Martin Schulz zur Agenda 2010 steht. Generel richtig... aber die Entlastung der Reichen muss geändert werden. Sehr informativ und Dank an Wolfgang Reimann.

Schulz distanziert sich von der Agenda 2010

 

Martin Schulz, der designierte Kanzlerkandidat der SPD, hält die Sozialreformen seiner Partei im Grundsatz für richtig, er distanziert sich von Agenda 2010. Er ist der Ansicht, dass damals Fehler gemacht wurden. In Verbindung mit den Reformen, die durch 2010 vorangebracht wurden, hätten zeitgleich die Mindestlöhne und die höhere Besteuerung der Reichen durchgesetzt werden müssen. Schulz betont, dass unter seiner Politik der Arbeitsmarkt reformiert werden muss. Vor allem müssen die prekären Beschäftigungen angegangen werden, die nur Geringlöhne einbringen und die es nicht ermöglichen eine Familie zu ernähren. Dies gilt auch für die Zeit- und Leiharbeiten, die ursprünglich zur Überbrückung von Engpässen in der Beschäftigung gedacht waren, aber nicht, um für kürzere Zeiten Beschäftigte für dieselbe Arbeit zu geringeren Löhne arbeiten zu lassen. Studentinnen und Studenten dürfen nach erfolgreichem Ende ihres Studiums nicht in der Situation sein, sich von Zeitvertrag zu Zeitvertrag zu hangeln – eine würdelose Situation, in der Familienplanung nicht möglich ist. Ebenso verweist Martin Schulz auf die angespannte Lage auf dem Immobilienmarkt. Das sinkende Zinsniveau führte zu einem ungebremsten Kauf von Immobilien von den Reichen, während Geringverdienende auf dem Markt bei steigenden Immobilienpreisen auf der Strecke blieben, erst recht bei der Konkurrenz um Sozialwohnungen.

 

Diesen kurzen Artikel verfasste Wolfgang Reimann, SPD Unkel. Die Stellungnahme und die Ideen von Martin Schulz wurden zum Teil einem Artikel aus „ZEIT ONLINE“ vom 4.2.2017 entnommen und um eigene Gedanken des Verfassers dieses Artikels ergänzt.

 

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